Johannesschule Erkrath

     
 

Hygieneplan der Johannesschule

 

Der vorliegende Rahmen-Hygieneplan Corona dient als Ergänzung zum bisherigen Hygieneplan der Stadt Erkrath und gilt, solange die Pandemie-Situation im Land besteht.

 

  1. PERSÖNLICHE HYGIENE

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

 

Wichtigste Maßnahmen

  • Nur gesunde Kinder sind zum Schulbetrieb zugelassen. Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden) müssen die Kinder auf jeden Fall zu Hause bleiben. Wir behalten uns vor, Kinder die mit diesen Symptomen in die Schule kommen, umgehend abholen zu lassen. Ausgenommen sind Kinder, die aufgrund von bestätigten Allergien diese Symptome zeigen (schriftliche Bestätigung der Eltern ist vorzulegen).
  • Schülerinnen und Schüler gehen alleine aufs Schulgelände. Eltern warten vor dem Tor auf ihre Kinder. Nach vorheriger Terminvereinbarung dürfen Eltern das Schulgelände mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten.
  • Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen halten. Abstandsregeln sind im ganzen Gebäude, auf dem gesamten Gelände, bei allen Gängen durchs Haus und auf dem Pausenhof und im Sanitärbereich anzuwenden.
  • Die Anfangszeiten finden für die einzelnen Gruppen versetzt statt.
  • Mund-Nasen-Schutz (MNS) werden probehalber im Schulgebäude getragen. Diese sind selbst mitzubringen und werden nicht vom Schulträger gestellt. Im Unterricht ist das Tragen von Masken nicht erforderlich, da der Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Mit einem MNS oder einer textilen Barriere können Tröpfchen, die man z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird.
  • Wenn Lehrkräfte Erste-Hilfe leisten müssen, muss beidseitig ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute, berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen. Besondere Vorsicht ist hier auch beim Ab- und Anlegen des Mundschutzes zu beachten.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden. Die Federmappen der Kinder müssen deshalb gut ausgestattet sein. Auf die Verwendung von Freiarbeitsmaterial ist zu verzichten. Es darf nur Material benutzt werden, welches den Kindern zugeordnet wurde.
  • Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen. In der Johannesschule werden die Türen möglichst offengehalten.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen. Papiertaschentücher nur einmal benutzen und danach entsorgen. Auf keinen Fall irgendwo ablegen (z.B. auf dem Tisch). Ein Vorrat von Papiertaschentüchern ist sinnvoll.
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 - 30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend, entscheidend ist der Einsatz von Seife. Hände werden gewaschen vor dem (erstmaligen) Betreten des Schulgebäudes (auch nach der Pause); vor dem Essen; nach dem Toiletten-Gang

In allen Klassen gibt es darüber hinaus feste Zeitpunkte, an denen Kinder zum Händewaschen aufgefordert werden.

  • Händedesinfektion: Jeder Lehrer / Betreuer erhält ein Händedesinfektionsmittel. Durchführung der Händedesinfektion wird nur unter Anwesenheit / Anleitung durch eine Aufsichtsperson durchgeführt, da es sich um Gefahrstoffe handelt. Ob die Kinder eigenes Händedesinfektionsmittel mitbringen und benutzen, liegt in der Verantwortung der Eltern. Den Schülerinnen und Schülern ist die korrekte Anwendung einer Händedesinfektion altersgerecht von den Lehrkräften zu erläutern. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände eingerieben werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten. Das Desinfektionsmittel darf nicht in die Augen gelangen.

 

  1. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, AUFENTHALTSRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE
  • Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Tischgruppen werden aufgelöst und eine frontale Sitzordnung wird hergestellt. Pro Schultisch (normalerweise für 2 Schülerinnen und Schüler) wird ein Stuhl aufgestellt. Am Lehrerpult sind Abstandsmarkierungen hilfreich.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine feste Sitzordnung, die dokumentiert ist, um eine etwaige Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen.
  • Besonders wichtig ist das regelmäßige Lüften, um die Innenraumluft auszutauschen.
  • Die Garderobe wird nur zum Händewaschen benutzt. Die Jacken werden mit in die Klasse genommen und über den eigenen Stuhl gelegt. Die Kinder behalten die Straßenschuhe an.
  • In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Die Hand-Kontaktflächen müssen täglich gereinigt werden.
  • Folgende Areale der genutzten Räume der Schulen müssen mit den üblichen Reinigungsmitteln besonders gründlich und täglich gereinigt werden:
    • Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen
    • Treppen- & Handläufe
    • Lichtschalter
    • Tische, Telefone, Kopierer
    • Computermäuse und Tastatur sind von den Benutzern nach der Benutzung zu reinigen.
  • Die Müllbehälter sind täglich zu leeren.
  • Der rote Raum der OGS wird täglich von den Lehrkräften als zusätzlicher Aufenthaltsraum genutzt und muss täglich gereinigt werden.
  • Der Verwaltungstrakt wird ebenfalls täglich genutzt und muss täglich gereinigt werden.

 

  1. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Abfallbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten.

Im Sanitärbereich dürfen sich max. 2 Kinder aufhalten.

Jeder Gruppe wird eine eigene Toilette zugewiesen. Eine Liste mit Namen, Datum und Uhrzeit ist erforderlich.

Die Toiletten sind regelmäßig zu prüfen. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen.

 

  1. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

Toilettengänge müssen während des Unterrichts bzw. in der Frühstückspause erledigt werden.

Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass Abstand eingehalten wird. Versetzte Pausenzeiten können die Ansteckungsgefahr minimieren. Das Benutzen des Klettergerüsts und Fußball spielen ist nicht gestattet. Ein Pausenkonzept wird erstellt.

 

  1. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SCHULSPORT

Sportunterricht und außerunterrichtlicher Schulsport können vorläufig aus Gründen des Infektionsschutzes nicht stattfinden, da zurzeit keine Regelungen vorliegen, die den Infektionsschutz gewährleisten.

 

  1. HYGIENEMAßNAHMEN FÜR RISIKOGRUPPEN

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher, siehe Hinweise des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

 

  1. WEGEFÜHRUNG

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Die Johannesschule hat diesbezüglich ein Konzept für die Wegeführung entwickelt (siehe Elternbrief). Wege ins Schulgebäude und hinaus sind nur in einer Laufrichtung und einzeln hintereinander möglich. Für räumliche Trennungen sind Abstandsmarkierungen auf dem Boden angebracht. Eine zeitliche Trennung ist z. B. durch gestaffelte Pausenzeiten möglich. 

 

  1. KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

Im Lehrerzimmer, bei Besprechungen und Konferenzen wird auf die Einhaltung des Mindestabstandes geachtet. Video- oder Telefonkonferenzen sind Alternativen. Elterngespräche werden telefonisch geführt.

 

  1. MELDEPFLICHT

Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule.  

 

 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
       
       

 




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